GB-Berechnung (SOLL): Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Klick auf das Symbol öffnet sich auf dem Rechner das Officeprogramm Excel mit den Daten der aufgerufenen Maske. Im Kopfbereich des Exports sind Nutzer, Datengrundlage und das Exportdatum aufgeführt. | Nach Klick auf das Symbol öffnet sich auf dem Rechner das Officeprogramm Excel mit den Daten der aufgerufenen Maske. Im Kopfbereich des Exports sind Nutzer, Datengrundlage und das Exportdatum aufgeführt. | ||
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Aktuelle Version vom 15. Dezember 2025, 15:30 Uhr
Ziel und Schrittfolge der Grundbereichsberechnung
Ziel
Mit Hilfe der Grundbereichsberechnungen wird der Bedarf für die Abdeckung des Unterrichts ermittelt. Dieser Bedarf ist Grundlage für die Personaleinsatzplanung (LAV).
Voraussetzungen
Die Grundbereichsberechnung ist immer ab dem 15.01. für das Folgeschuljahr verfügbar.
Schrittfolge der Grundbereichsberechnung
Die Grundbereichsberechnung erfolgt in 3 Schritten.
- 1. Schritt: Planung des Grundbereichs, Eintragung von erforderlichen Fallgruppen und begründetem Grundbereich
- 2. Schritt:
- Schule: Freigabe der einzelnen Tabellen für die Sicht durch den Referenten
- Referent: Genehmigung der Fallgruppen und des begründeten Grundbereichs

Sollen alle Masken freigegeben werden, gibt es dafür eine Sammelfunktion:
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- 3. Schritt: Senden der vollumfänglichen Daten in das Aufsichtsmodul
- Bildung der Klassen und Zuordnung der Schüler zu den Klassen
- zum 1. Stichtag und aktuell durch Eintragung der Schülerzahlen einschließlich DaZ-3 und Inkl
- zum 2. Stichtag Anlegen oder Importieren der Schüler aus dem kommerziellen Produkt
- Eintragen von Fallgruppen bei kleinen Klassen und begründeten Bedarfen
Bei diesem Schritt hat die Schulaufsicht noch keine Sicht auf die Masken der Grundbereichsberechnung der Schulen.
2. Schritt:
- die Schule gibt die vorbereitete Grundbereichsberechnung (jede Schulart separat) im Schulmodul für den Referenten frei,
- der Referent prüft im Schulmodul die Eintragungen und genehmigt in Absprache mit der Schulleitung den beantragten Aufwuchs gegenüber den vom Computer errechneten Stunden
- bei diesem Schritt sieht nur das zuständige Fachreferat der Regionalstelle die Berechnungen (andere Regionalstellen können die Berechnungen im Schulmodul nicht sehen)
3. Schritt:
- die Schule übergibt die fertige Grundbereichsberechnung im Schulmodul an das Aufsichtsmodul durch Senden auf "aktuell" bzw. 1. oder 2. Stichtag
- im Aufsichtsmodul werden die Planungen aller Schulen zusammengefasst
- der Referent prüft die restlichen Daten, die für den Stichtag erforderlich sind und "friert" die Schule ein
- die Schule bekommt eine Planungsbestätigung und kann zum 2. Stichtag auf Grundlage der bestätigten Planung die amtliche Schulstatistik (Phönix) ausfüllen
Voraussetzungen und Stichtage
Zur Erstellung einer unveränderlichen Datenbasis dienen in SaxSVS-BBS 3 verschiedene Stichtage, welche als Vergleichs- und Bezugspunkte für Entscheidungen genutzt werden. Die Berechnung erfolgt anhand einer genehmigten Klassenbildung. Somit werden nur Regelklassen einschließlich vorhandener Schülerzahlen berücksichtigt. Jokerklassen (#Aufn und #FKl) dienen nur als Container und werden nicht mit in die Berechnung einbezogen.
Grundlagen für die Berechnung sind:
- Klassen- und Gruppenteilungen
- Stundentafeln für die Schularten BS, BFS, FS, FOS
- Kurstafeln für die Schulart BGY (einschließlich DUBAS)
- Eintragungen zum Standort
Quelle der Schülerdaten für die Grundbereichsberechnung ist:
- zum 1. Stichtag und "aktuell" die Werte aus den Prognose-/Statistikdaten
- zum 2. Stichtag die Werte aus den Schülerdaten
Bedarfserhebung für ein Schuljahr (1. Stichtag)
Vor Beginn eines Schuljahres wird der Bedarf an Unterricht erhoben. Diese Bedarfsabfrage läuft an einem "Erfassungstag", der in der Regel im März/April vor Beginn des Schuljahres liegt.
Bezug für die Erfassung sind die prognostischen Zahlen zum ersten Tag des neuen Schuljahres (01.08.) für:
- das vorhandene Arbeitsvermögen der Lehrkräfte und
- die von der Schule gebildeten Klassen,
- sowie die von der Schule in der Klassenbildung bei der Datengrundlage: Prognose-/Statistikwerte eingetragenen prognostischen Schülerzahlen
- den vorhandenen Bedarf an Unterricht entsprechend der Grundbereichsberechnung.
Diese Daten werden im Aufsichtsmodul der Schulaufsicht gespeichert und sind für Statistiken rückwirkend abrufbar.
Bedarfserhebung im aktuellen Schuljahr (2. Stichtag)
Nach Beginn eines Schuljahres wird die Versorgung mit Unterricht erhoben. Der Stichtag liegt in der Regel im Oktober.
Bezug für die Erhebung sind die aktuellen Zahlen am Stichtag für:
- das vorhandene Arbeitsvermögen der Lehrkräfte und
- die von der Schule gebildeten Klassen,
- sowie die tatsächlichen Schülerzahlen (am Tag des Stichtages),
- den vorhandenen Bedarf an Unterricht entsprechend der Grundbereichsberechnung.
Diese Daten werden im Aufsichtsmodul der Schulaufsicht gespeichert und sind für Statistiken rückwirkend abrufbar.
Bedarfserhebung zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb des aktuellen Schuljahrs (aktuell)
Diese Bedarfserhebung ist analog, aber mit Blick auf jedes beliebige Datum. Diese Daten werden nicht historisiert.
GB-Berechnungen
Der "Berechnete Grundbereich" setzt sich aus einem "Vorgegebenen Grundbereich" und einem "Begründeten Grundbereich" zusammen. Dabei wird der "Vorgegebene Grundbereich" anhand der Stundentafel und notwendigen Gruppenteilungen vergeben. Darüber hinaus ist teilweise ein "Begründeter Grundbereich" erforderlich, damit beispielsweise Anforderungen an den Arbeitsschutz eingehalten werden oder Spezialkenntnisse vermittelt werden können.
Seit 2018 finden laut Klassenbildungsverordnung die Berechnungen auf Grundlage von gewichteten Schülerzahlen statt. Der Gewichtungszuschlag hängt vom Hauptförderschwerpunkt der Schüler ab. Bei besonderen Klassen gibt es keinen Aufschlag, da hier der höhere Aufwand durch kleinere Klassen abgegolten wird.
Aufruf und Bildschirmaufbau
Aufruf
Die GB-Berechnung wird über das Menü Planung/Grundbereich (SOLL) aufgerufen.
Bildschirmaufbau
Die Berechnung des Grundbereichs erfolgt schulartbezogen. Es gibt für jede in der Schule vorhandene Schulart eine eigene Registerkarte. In den Registerkarten „BGY“ und „DUBAS“ werden die benötigten Stunden dargestellt, die in den Menüpunkten Planung/Kurbildung BGY (SOLL) und Planung/Kursbildung DuBAS (SOLL) berechnet werden. Der Grundaufbau der Registerkarten und damit die Bedienung ist immer gleich, bei einzelnen Schularten werden eventuell zusätzliche Spalten dargestellt (bspw. bei der Fachschule für Praktikumsbetreuung).
Über einen Filter im Tabellenkopf können die Inhalte gezielt angezeigt werden. Dazu sind folgende Schritte erforderlich:
- 1) Filterzeile anzeigen (Filter einschalten) -> Zeile 2) wird angezeigt
- 3) Filterwert eingeben
- 4) wenn der Filter nicht mehr benötigt wird, über das Symbol Papierkorb wieder entfernen.
Beispiele für Filter:
- alle Fleischerklassen mit Eingabe "Flei" im Feld unter Klassen
- alle Klassen des 1. Ausbildungsjahres mit Auswahl "AJ1"
Für die Grundbereichsberechnung lässt sich eine Zusammenfassung aufrufen.
- 1) Symbol für Aufruf der Zusammenfassung
- 2) Hinweis auf die Grundlage der Darstellung (im Beispiel wurden im Filter vorher 8 von 41 Klassen gefiltert)
- 3) Die beiden linken Tabellen beziehen sich auf die Auswahl laut Filtereinstellungen, die rechte Tabelle auf die Schulart.
Zusammenarbeit Schule-Schulaufsicht
Berechnungen des Grundbereichs finden auch statt, wenn die Mindestschülerzahl nicht erreicht ist, jedoch vom Schulreferenten eine Bestätigung der Fallgruppe (Abweichung in der Klassenbildung) eingetragen ist. Außerdem kann die Schule aufgrund besonderer Bedingungen (BSP: zusätzlich notwendige Gruppen wegen Einhaltung des Arbeitsschutzes) weitere Stunden planen und beantragen. Die Berechnung und Einbeziehung der Stunden erfolgt erst nach Genehmigung durch den Referenten. Dabei ist es wichtig, dass die Fallgruppe eingetragen und diese durch eine Spezifikation konkretisiert wird. Folgende Fallgruppen und Spezifikationen stehen zur Verfügung:
| Fallgruppe | Erläuterung | Spezifikation |
|---|---|---|
| Fallgruppe I | soll erteilt werden, wenn die Räume oder Teilbereiche der Schule die sicherheitstechnischen Anforderungen zur Verhütung von Unfällen nicht gewährleisten und deshalb die Unterschreitung der Klassen-, Kurs- oder Gruppenobergrenze erforderlich machen |
Raumgröße der Unterrichtsräume |
| Raumgröße der Fachunterrichtsräume | ||
| sicherheitstechnische Anforderungen | ||
| Fallgruppe III | soll erteilt werden, wenn gesonderte Regelungen in Verwaltungsvorschriften oder Erlassen dies bestimmen | INKLUSION (§2 ABS. 3 SächKlassBVO) |
| Vorhalteklasse (DAZ) | ||
| Dehnerklasse (sportbetonte Schulen) | ||
| Unterschreitung der Mindestschülerzahl wegen Weiterführung der Klasse | ||
| Klassenbildung nach Fachklassenliste | ||
| Schulversuch | ||
| Unterschreitung der Mindestschülerzahl wegen Klassenteiler (innerhalb der Schule) | ||
| Fallgruppe IV | kann erteilt werden, wenn die Ausbildung in Landesfachklassen oder länderübergreifenden Fachklassen erfolgt | Landesfachklasse |
| länderübergreifende Fachklasse | ||
| länderübergreifende Beschulung (und bilateral) | ||
| Aufrechterhaltung öffentliche Grundversorgung |
Eine Besonderheit spielt dabei die Fallgruppe III mit der Spezifikation "Unterschreitung der Mindestschülerzahl wegen Klassenteiler". Diese Fallgruppe wird eingetragen, wenn mindestens zwei Klassen für einen Bildungsgang gebildet werden und aufgrund der Klassenoptimierung eine große Klasse und eine Klasse mit geringer Schülerzahl (Klasse mit Fallgruppe) gebildet werden.
Alle Masken der Grundbereichsberechnung sind für die Schule und den Referenten gleichzeitig zu sehen. Damit der Referent die Masken sieht, muss sie von der Schule freigegeben werden.
Mögliche Bearbeitungszustände sind:
| Einstellung in der Maske (durch Schule) | Sicht für Schule | Sicht für Referent |
|---|---|---|
| in Bearbeitung (nur für Schule sichtbar) | ja | nein; Hinweistext: „Die Maske wird derzeit von der Schule bearbeitet und ist deshalb nicht aufrufbar.“ |
| Zwischenstand (für Schulaufsicht zur Prüfung freigegeben) | ja | ja |
| Fertigmeldung (für Schulaufsicht zur Prüfung freigegeben) | ja | ja |
Ist in einer Klasse die Mindestschülerzahl erreicht, wird ein „Vorgegebener Grundbereich“ angezeigt (nächste Tabelle: (1)). Bei Nichterreichen der Mindestschülerzahl wird der „Vorgegebene Grundbereich“ in eckigen Klammern dargestellt (nächste Tabelle (2)) und muss durch den Referent genehmigt werden. Ist für eine Klasse ein zusätzlicher „Begründeter Grundbereich“ erforderlich, muss dieser ebenfalls vom Referenten genehmigt werden.
| Nr. | Feldbezeichner/-funktion | Nutzung durch | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Stunden laut Stundentafel | da SZ größer 15; laut Eintragung der Schülerzahl in der Klassenbildung | |
| 2 | Stundenwert in Klammer | da SZ noch 0 (also kleiner als 16), wird der Wert nur angezeigt, fließt aber in die Berechnung (Summenbildung im GB) nicht ein | |
| 3 | Feld zum Eintragen der Fallgruppe | Schule | da Fallgruppe erforderlich ist, ist das Feld farbig hinterlegt |
| 4 | eingetragene Fallgruppe | Auswahl aus einer Liste | |
| 5 | Feld zum Aufruf einer Untermaske für die Fallgruppenbestätigung | Schule und Referent | |
| 6 | Begründung der eingetragenen Fallgruppe | Schule und Referent | |
| 7 | Genehmigung der Fallgruppe | Referent | |
| 8 | Stunden für Begründeten Grundbereich | Schule | Eintrag muss einen Begründung in der Folgespalte haben |
| 9 | Genehmigung der zusätzlichen Stunden | Referent | Möglichkeit besteht nur, wenn Begründung der zusätzlichen Stunden eingetragen sind |
| 10 | ananlog 5) |
Schrittfolge zum Eintragen und Genehmigen der Fallgruppe, damit der „Vorgegebene Grundbereich“ berechnet wird (nur bei kleinen Klassen mit Schülerzahlen unterhalb Mindestschülerzahl erforderlich).
| Wer? | Was? | Reaktion im Programm |
|---|---|---|
| Schule | Eintragen der Fallgruppe bei Klassen (3) | in der Spalte „genehmigt“ erscheint: Entscheidung offen |
| Schule | durch Klick auf „Entscheidung offen“ (5) in der Untermaske bei Begründung die Spezifikation auswählen (6) |
keine, aber die Voraussetzung für die Genehmigung durch den Referent wurde geschaffen |
| Referent | Prüfung/Änderung der Spezifikation der Fallgruppe (5) -> evtl. (6) und Auswahl von „genehmigt“ (7) |
eckige Klammern verschwinden und der Grundbereich wird berechnet |
Ist die Bildung der Klasse nicht gerechtfertigt, kann der Referent auf „nicht genehmigt“ umstellen. Damit erhält die Schule den Hinweis, dass die Klassenbildung überarbeitet werden muss.
Schrittfolge zum Eintragen und Berechnen des „Begründeten Grundbereich“
| Wer? | Was? | Reaktion im Programm |
|---|---|---|
| Schule | Eintragen des "Begründeten Grundbereichs" (Stunden und Begründung) (8) |
in der Spalte „genehmigt“ erscheint: Entscheidung offen |
| Referent | Prüfung und Auswahl von „genehmigt“ in der Maske, die bei Klick auf "Entscheidung offen" (10) geöffnet wird |
eckige Klammern verschwinden und der begründete Grundbereich wird berechnet |
Berechnungen in den einzelnen Schularten
Berechnungsgrundlage ist eine Kennziffertabelle mit Bedarfen, die aus den jeweiligen Stundentafeln abgeleitet wurden. Neben der Stundenzahl der Stundentafel werden in der Berechnung schon Gruppenteilungen berechnet. Alle Bedarfe, die programmtechnisch berechnet werden, sind im "Vorgegebenen Grundbereich" abgebildet. Notwendige Aufwüchse können durch die Schule beantragt werden und müssen vom Referenten der Schulaufsicht genehmigt werden.
Berufsschule einschließlich besondere Klassen
Die Masken für die Bedarfsberechnung der Berufsschule (BS) und beruflichen Förderschule (BS-F) sind identisch. Sie wurden nur wegen der Übersichtlichkeit getrennt. Allerdings baut die Berechnung entsprechend Verwaltungsvorschrift auf unterschiedlichen Mindestschülerzahlen und Gruppenteilungen auf.
Erläuterungen:
| lfd. Nr. | Feldbezeichner | Bemerkungen |
|---|---|---|
| 1 | Klassen | - die Klassenbezeichner werden in der Klassenbildungsmaske-einzeln festgelegt und hierher übernommen - fehlen hier Klassen, müssen diese erst in der Klassenbildungsmaske angelegt werden |
| 2 | AJ | - das Ausbildungsjahr wird aus der Klassenbildungsmaske übernommen |
| 3 | Schulart | - die Schulart wird aus der Klassenbildungsmaske übernommen - die hier eingetragene Schulart der Klasse ist die Grundlage für die Berechnung |
| 4 | Standort | - der Standort wird aus der Klassenbildungsmaske übernommen - bei Änderung des Standorts innerhalb der Schule muss er in der Klassenbildungsmaske geändert werden. |
| 5 | Organisationsform | - die Organisationsform ist Grundlage für die Berechnung - standardmäßig ist "Standard" eingestellt, was dem Modell 2-2-2 entspricht - durch Umstellen auf die in der Schule vorhandenen Organisationsform ändert sich der Bedarf |
| 6 | Schülerzahl | - die Schülerzahl wird aus der Klassenbildungsmaske übernommen - diese Zahl kann sich entsprechend der Datengrundlage unterscheiden - als Datengrundlage zum 1. Stichtag muss "Prognose-/Statistikwerte" eingestellt sein, bei Berechnungen für den 2. Stichtag ist die Datengrundlage "Schülerdaten" erforderlich |
| 7 | gewichtete Schülerzahl | - die gewichtete Schülerzahl enthält den Aufschlag für den Inklusions-Hauptförderschwerpunkt - dadurch werden Schüler mit einem Aufschlag von 0,5 bis 1,5 entsprechend des Förderschwerpunktes gewertet |
| 8 | Fallgruppe beantragt | - bei kleinen Klassen wird der Grundbereich nicht automatisch berechnet - die erforderliche Fallgruppe wird von der Schule eingetragen - die Verfahrensweise für die Berechnung ist im im vorhergehenden Punkt erläutert |
| 9 | Fallgruppe genehmigt | - entsprechend des Bearbeitungszustandes durch den Referenten steht hier "Entscheidung offen", "genehmigt" oder "nicht genehmigt" - die Verfahrensweise für die Berechnung ist im im vorhergehenden Punkt erläutert |
| 10 | Vorgegebener Grundbereich/ Std. laut Tafel |
- diese Zahl entspricht der Stundentafel für den Bildungsgang der Klasse |
| 11 | Vorgegebener Grundbereich/ Std. für Teilung |
- ab einer definierten Schülerzahl ist eine Gruppenteilung notwendig, die hier laut Berechnung eingetragen ist |
| 12 | Begründeter Grundbereich/ Stunden |
- sollte ein erhöhter Bedarf für eine Ausbildung erforderlich sein, werden hier die benötigten Stunden eingetragen |
| 13 | Begründeter Grundbereich/ Begründung |
- die benötigten Stunden für den Begründeten Grundbereich können nur gewährt werden, wenn eine Begründung eingetragen ist |
| 14 | Begründeter Grundbereich/ genehmigt |
- s. Zeile 8 in dieser Tabelle |
| 15 | Berechneter Grundbereich | - hier ist der Bedarf für diese Klasse abgebildet (Summe aus Vorgegebener Grundbereich und Begründeter Grundbereich) |
| 16 | Fallgruppen mit Genehmigung | |
| 17 | begründeter Bedarf, bisher noch nicht genehmigt |
Berufsfachschule
Die Maske ist analog BS aufgebaut. In der Schulart BFS gibt es aber zusätzlich noch 2 Spalten für Stunden für die fachliche Begleitung und für Prüfungen.
Erläuterungen:
- roter Bereich:
- Stunden für fachliche Begleitung
- für einige Ausbildungen werden hier Stunden pro Schüler berechnet
- grüner Bereich:
- Stunden für praktische Prüfungen
- in einigen Ausbildungen ist eine umfangreiche prakt. Prüfung vorgeschrieben. Für diese Prüfung gibt es hier pro Schüler einen Aufschlag.
- Bei BFS entfällt die Spalte Organisationsform, da die Ausbildung immer im Standardmodell unterrichtet wird.
Fachoberschule
Die Maske für die Berechnung ist analog zur BS, aber ohne Spalte Organisationsform.
Fachschule
Die Maske für die Berechnung ist analog zur BFS.
Berufliches Gymnasium
Im Bereich der Grundbereichsberechnung ist für das BGY eine Zusammenfassung der Schüler- und Klassenzahlen und Berechnungen. Grundlagen für diese Berechnungen sind die Klassenbildungsmaske und die Kursbildung bei BGY. Auch wenn in der Kl. 11 der Unterricht im Klassenverband stattfindet, ist die Berechnung in einer an die Kursbildung abgebildeten Tabelle.
| lfd. Nr. | Bemerkungen |
|---|---|
| 1 | - Grundlage für die Anzahl der Klassen ist die Klassenbildungmaske |
| 2 | - die Klassenzahl der Kl. 11 wird aus der Klassenbildungsmaske übernommen |
| 3 | - im JG12 und JG13 werden fiktive Klassen (SZ durch 25) ermittelt |
| 4 | - Standort "S" - die Darstellung erfolgt innerhalb einer Schule standortbezogen - die Zuordnung von Kürzel des Standorts (Schulort) und Langtext ist im Menüpunkt Schule/Schuldaten dargestellt - Grundlage für die Anzahl der Schüler ist die Klassenbildungmaske |
| 5 | - Standort "A1" - die Darstellung erfolgt innerhalb einer Schule standortbezogen - die Zuordnung von Kürzel des Standorts (Schulort) und Langtext ist im Menüpunkt Schule/Schuldaten dargestellt - Grundlage für die gewichtete Anzahl der Schüler ist die Klassenbildungmaske plus der Aufschlag für die inklusive Unterrichtung |
| 6 | - Summen der Berechnung der Stunden für Klasse 11 und die Kurse der JG12 und 13 dargestellt - diese Zahlen werden aus der Kursbildung übernommen (Planung/Kursbildung BGY) |
| 7 | - hier stehen analog zu den Klassen die Schülerzahlen |
| 8 | - hier stehen analog zu den Klassen die gewichteten Schülerzahlen |
| 9 | - laut VwV Schuljahresablauf gibt es für die SEK II ein Budget. Dieses berechnet sich auf Grundlage der fiktiven Klassen und einem Faktor |
DuBAS
Im Bereich der Grundbereichsberechnung ist für DuBAS eine Zusammenfassung der Schüler- und Klassenzahlen und Berechnungen. Grundlagen für diese Berechnungen sind die Klassenbildungsmaske und die Kursbildung bei DuBAS. Auch wenn häufig der Unterricht im Klassenverband stattfindet, ist die Berechnung in einer an die Kursbildung abgebildeten Tabelle.
Die Maske ist analog zum BGY.
Kursbildung BGY
Die Eintragungen und Berechnungen für die Kursbildung werden im Kapitel 9/Kursbildung BGY (SOLL) beschrieben.
Planung in DuBAS
Die Eintragungen und Berechnungen für die Ausbildung in DuBAS einschließlich Kursbildung werden im Kapitel 9/DuBAS beschrieben.
Exporte
Einige Masken können exportiert und in Excel weiter bearbeitet werden. Für den Export steht in der blauen Kopfzeile ein Symbol zur Verfügung.
Nach Klick auf das Symbol öffnet sich auf dem Rechner das Officeprogramm Excel mit den Daten der aufgerufenen Maske. Im Kopfbereich des Exports sind Nutzer, Datengrundlage und das Exportdatum aufgeführt.


